| Brezel | Geflochtenes Gebäcksymbol, oft zentral im Wappen dargestellt. | Steht für handwerkliches Geschick, Tradition und Brot als Lebensgrundlage. | Mittelalterliche Zunftzeichen, seit dem 12. Jh. belegt. | Auf Schildern, Innungszeichen, Logos, Meisterbriefen. | |
| Ähren / Getreidegarbe | Bündel aus Weizen- oder Roggenähren. | Symbol für Fruchtbarkeit, Nahrung und das Korn als Grundlage des Brotes. | Landwirtschaftlicher Ursprung, Verbindung zwischen Bauer und Bäcker. | In Wappen, Logos, Bäckerfahnen und Dekorationen. | |
| Ofenschaufel | Holz- oder Metallschieber zum Einschießen der Brote. | Werkzeugsymbol des Bäckers, steht für Arbeit und Handwerk. | Seit dem Mittelalter als typisches Arbeitsgerät bekannt. | Teil des Zunftzeichens, oft hinter der Brezel gekreuzt dargestellt. | |
| Waage | Gleicharmige Waage. | Symbol für Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und korrektes Abwiegen. | Zunftwesen des Mittelalters, Symbol für Fairness im Handel. | In alten Siegeln und Innungsemblemen, seltener heute. | |
| Krone | Goldene oder silberne Krone über dem Wappen. | Ehre des Meisterhandwerks, Stolz und Würde der Bäcker. | Barockzeit, als Zunftzeichen reich verziert wurden. | In Meisterbriefen, Bäckerwappen und Emblemen. | |
| Löwe / Adler | Wappentiere, oft flankierend zur Brezel. | Stehen für Stärke, Mut und Schutz des Handwerks. | Heraldik seit dem Mittelalter, regionale Unterschiede. | Auf alten Gildensiegeln, selten in modernen Logos. | |
| Ofen / Flammen | Bild eines Backofens oder Flammenmotive. | Symbol für Wärme, Transformation, göttliches Feuer. | Religiöser und symbolischer Ursprung. | Seltener in moderner Darstellung, aber traditionell erhalten. | |
| Zunftfarben (Gold, Schwarz, Rot) | Farben des Wappens: Schwarz (Brotkruste), Gold (Korn), Rot (Feuer). | Versinnbildlichen zentrale Elemente des Bäckerberufs. | Seit dem 17. Jh. in Wappen und Fahnen überliefert. | Noch heute in Fahnen, Logos und Uniformen genutzt. | |
| Zunftzeichen mit Initialen | Buchstaben (z. B. „B“ oder „BZ“) im Emblem. | Kennzeichnung der Zugehörigkeit zur Bäckerzunft. | Verbreitet seit 18. Jh. mit zunehmender Alphabetisierung. | Auf Wappen, Siegeln und Zunftschildern. | |
| Lorbeerkranz | Kranz aus Lorbeerblättern, oft um Brezel oder Krone. | Zeichen für Erfolg, Ruhm und Auszeichnung im Handwerk. | Antike Symbolik übernommen in Handwerkszeichen. | Verwendung in Meisterbriefen und Zunfturkunden. | |