Khorasan-Weizen (Triticum turgidum ssp. turanicum, Handelsname „Kamut“)
Systematik: Familie der Süßgräser (Poaceae), Gattung Weizen (Triticum).
Beschreibung: Khorasan-Weizen ist eine tetraploide Weizenart, die eng mit
Hartweizen verwandt ist. Die Pflanzen erreichen Höhen von 120–150 cm. Die Körner sind etwa doppelt so groß wie die von modernem Weizen, länglich, glasig und goldgelb.
Herkunft: Ursprünglich stammt Khorasan-Weizen aus der Region des „Fruchtbaren Halbmonds“ (Naher Osten/Zentralasien). Der Name „Khorasan“ bezieht sich auf eine historische Provinz im heutigen Iran. In der Antike verbreitete sich die Art auch nach Nordafrika und Südeuropa.
Anbau: Khorasan-Weizen bevorzugt trockene, warme Klimaregionen. Er ist weniger ertragreich als moderne Weizensorten, dafür robust gegenüber Schädlingen und lagerungsbeständig. Heute wird er vor allem im ökologischen Landbau angebaut, insbesondere in Nordamerika, Italien und Ägypten. Der Markenname „Kamut“ ist rechtlich geschützt und bezeichnet ausschließlich ökologisch erzeugten Khorasan-Weizen.
Verwendung:
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Lebensmittel: Nutzung als Mehl für Brot, Nudeln, Gebäck und Fladenbrote. Produkte zeichnen sich durch nussig-buttrigen Geschmack und goldgelbe Farbe aus.
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Getränke: Einsatz in Bier- und Spirituosenproduktion.
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Weitere Verwendung: Als ganzes Korn in Müslis, Salaten und Suppen.