Hartmais (Zea mays convar. indurata)
Systematik: Familie der Süßgräser (Poaceae), Gattung Zea, Unterart des Mais (Zea mays).
Beschreibung: Hartmais zeichnet sich durch eine harte, glasige Konsistenz des Endosperms aus. Die Körner sind rundlich bis kantig, glatt und glänzend, meist gelb bis orange gefärbt. Im Unterschied zu Zahnmais fehlt die weiche Mehlkörperzone, weshalb die Körner beim Trocknen nicht eindellen.
Herkunft: Hartmais stammt wie alle Kulturmaistypen aus Mittelamerika. Er war bereits den indigenen Völkern Nord- und Südamerikas bekannt und wurde mit der Kolonisation nach Europa gebracht.
Anbau: Hartmais bevorzugt warme, trockene Standorte und mittlere bis leichte Böden. Er ist besonders in Südeuropa, Südamerika und Teilen der USA verbreitet. In Mitteleuropa spielt er eine untergeordnete Rolle.
Verwendung:
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Lebensmittel: Hartmais dient vor allem der Herstellung von Maisgrieß (Polenta), Maismehl, Cornflakes und Snacks. Er eignet sich auch zur Popcornproduktion (besonders bestimmte Hartmaissorten).
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Futtermittel: Nutzung als Futterkorn, jedoch weniger verbreitet als Zahnmais.
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Industrie: Einsatz von Maisstärke in Lebensmittel- und Non-Food-Bereichen (z. B. Biokunststoffe, Pharma).